Mitgestalten

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124 Gedanken zu “Mitgestalten

  1. Hallo zusammen,

    meines Erachtens sollte man die Universitätsbibliothek auch nach Abzug der Universität weiter als Bibliothek oder Archiv nutzen und für die HfMDK einen anderen Standort finden.

    Die Bibliothek stellt für mich das Symbol schlechthin für die Universitätsgeschichte des Areals dar. Eine Bibliothek oder ein Archiv wären auch mehr als passend für einen Kulturcampus. Wenn man dann noch liest, welche Summen für den Neubau einer Bibliothek auf dem Uni-Campus Westend oder für sonstige Archivgebäude in Deutschland veranschlagt werden, sollte man dringend nach einer Nutzungsmöglichkeit für eine vorhandene, denkmalgeschützte Bibliothek auf einem Kulturcampus suchen.

    Dies gilt umso mehr, als es sich bei der Bibliothek für mich um einen der ansehnlicheren Baukörper von Herrn Kramer handelt und die HfMDK zudem einen anderen Standort favorisiert.

    Mit freundlichen Grüßen
    Alexander Schmidt

  2. Ich interessiere mich als Mitarbeiterin der Zentralen Wohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. für die Möglichkeit, eine ambulant betreute Wohngruppe für Menschen mit Behinderung in Ihrem Projekt aufzubauen. Meine Telnr.0163-6325819

    • Liebe Frau Kohan, vielen Dank für Ihr Interesse! Vielleicht wäre der Arbeitskreis Wohnen etwas für Sie? Der Arbeitskreis Wohnen trifft sich das nächste Mal am Donnerstag, 4. Oktober, um 19 Uhr im Bürgerhaus Bockenheim, Schwälmer Straße. An diesem Abend geht es vor allem um das Profil der Initiativen, die auf dem Kulturcampus Frankfurt gemeinschaftliche Wohnprojekte realisieren wollen. Herzliche Grüße!

  3. Hallo,

    ich beschäftige mich im Rahmen des Studiums mit dem Kulturcampus Frankfurt und wollte mich über den neuesten Stand informieren.

    In der Dokumentation des Abschlussforums ist zu lesen, dass die Fraktionen nach Beratung des Konsensplanes ihre Ergebnisse veröffentlichen. Sind diese schon irgendwo zu finden?
    In der Dokumentation wird von der Veröffentlichung im Sommer gesprochen, um die Ergebnisse dann öffentlich zu diskutieren. Wo und wie wird diese Diskussion stattfinden? Gibt es einen Ort für Informationen, falls man nicht nur in besonderen Themen interessiert ist? Auch in der Presse scheint der Kulturcampus im Moment kaum noch Thema zu sein.

    Daran anschließend würde mich noch interessieren, wie weit der aufzustellende Bebauungsplan ist oder ob die Aufstellung schon begonnen hat? Ist der Konsensplan tatsächlich Grundlage hierfür? Kann man die Entwicklung öffentlich nachverfolgen?

    in der Hoffnung auf Antworten,
    viele Grüße Jana

    • Liebe Frau Bleckmann,
      vielen Dank für Ihre Fragen! Und schön, dass Sie sich im Rahmen des Studiums mit dem Kulturcampus beschäftigen. Gerne können Sie uns über Ihre Aktivitäten und Erkenntnisse auf dem Laufenden halten und/oder sich auch über diese Website in die Diskussion einmischen. Nun aber zu Ihren Fragen:
      Die Fraktionen des Stadtparlaments beraten dem Vernehmen nach gegenwärtig intern über die Ergebnisse der Planungswerkstätten. Anfang November soll es ein weiteres Forum geben, um den Konsensplan und anschließend auf parlamentarischem Weg über den Bebauungsplan zu beraten.
      Unabhängig von diesen Beratungen treffen sich seit dem Ende der Planungswerkstätten interessierte Bürger und Vertreter der ABG FRANKFURT HOLDING, um über die Zukunft des Studierendenhaus als einem Ort der Kultur und über Möglichkeiten künftigen Wohnens zu beraten. Beide Arbeitskreise kommen regelmäßig zusammen und haben bei den Bürgern gute Resonanz.
      Die Debatten der beiden Arbeitskreise finden sich gelegentlich in Pressepublikationen wieder, sind aber aufgrund der Detailfreude vielleicht nicht mehr so interessant für eine breitere Öffentlichkeit. Wenn Sie mehr dazu erfahren wollen, wenden Sie sich doch bitte an m.arning@abg-fh.de Dort bekommen Sie Informationen und Materialien, die für die weitere Debatte hilfreich sein können.
      Ich hoffe, dass wir Ihre Fragen beantworten konnten. Herzliche Grüße aus Frankfurt!

  4. Bei der letzten Planungswerkstatt “überraschte” Herr Rietschel mit der Ankündigung einer von ihm beauftragten Studie zur Gestaltung des Kulturcampus, die zum 16.3. präsentiert werden sollte. Er sagte zu, daß die Studie direkt auch den Moderatoren der Planungswerkstätten zur Einstellung auf die website zur Verfügung gestellt wird, sodass jeder interessierte Teilnehmer der Planungswerkstätten die Möglichkeit bekommt, diese frühzeitig zur Vorbereitung auf den nächsten Termin am 23./24.3. studieren zu können.
    Nachdem nun seit der Präsentation bereits 4 Tage vergangen sind, stellt sich die Frage: wo kann die Studie eingesehen werden ?

  5. Lieber Herr Moderator,
    Sie fragen zwar am 13.12., ob Sie meine Frage beantwortet hätten, geben aber keine Möglichkeit mehr, auf diese Frage zu reagieren. Deshalb meine Antwort hier:
    (1) Sie haben meine Frage, warum keine Westend-Initiative am Runden Tisch beteiligt ist, obwohl der Kulturcampus größtenteils im Westend liegt, definitiv immer noch nicht nicht beantwortet.
    (2) Obwohl ich nicht nur hier, sondern in allen bisherigen Besprechungen deutlich gemacht habe, daß Ihre Behauptung, der Runde Tisch müsse „überschaubar“ sein, um zügig reagieren zu können, unhaltbar ist, beten Sie diese Behauptung nun schon zum x-ten Mal herunter, ohne auf meine Argumente einzugehen.
    Damit ist endgültig klar, daß wir es hier mit „gelenkter Demokratie“ zu tun haben; die Stadt hat offenbar panische Angst vor gewählten Bürgervertretern, die sie nicht selbst handverlesen ausgewählt hat.

    • Warum kommen Herr Emmert und Vertreter der Westend-Initiativen nicht einfach ohne expilzite Einladung zum “Runden Tisch”? Mann/frau wird feststellen:
      Weder der “Runde Tisch” noch die “Planungswerkstätten” gehen von demokratischen Grundsätzen “umfassende Informationen, Trasnparenz und Ergebnisoffenheit” aus. Was soll das Prozedere, wenn parallel zu den “Planungswerkstätten” der Bebauungsplan – unter der Federführung von E. Schwarz – voran getrieben wird (s. FR, 23.12.) und dabei höchstwahrscheinlich die finanziellen Interessen der ABG Holding und die Wünsche von “interessierten” privaten Investoren ausschlagebend sind?

    • Also wie manche hier über Kleinigkeiten streiten wollen, da fällt es schwer sachlich zu bleiben. :)

      Dass der Kulturkampus gefühlt zu Bockenheim gehört ist unumstritten, egal auf welcher Gemarkung der größte Teil offiziell steht. Schließlich wird er durch eine breite Allee vom Westend abgeschnitten, nach Bockenheim hin öffnet sich der Campus.

      Also warum sollen sich Westend-Initiativen an Runden Tischen beteilihen??

      Und zum Thema wie viele Teilnehmer soll so ein Runder Tisch aufnehmen, tja, irgendwo muss eine Grenze sein. Natürlich ist es egal ob es 12 oder 14 Leute sind, und es gibt auch kaum Unterschied von 14 zu 16 Leuten, ebenso von 16 zu 18 Teilnehmern, usw. Irgend Jemand muss nun einmal nach Erfahrungswerten entscheiden wie viele es sind.

      Blue

      • Das wichtigste: Der Vertrag muß veröffentlicht werden!
        Die Ankündigung für die nächsten Planungswerkstätten im Februar zum
        Kulturcampus sind auf kulturcampusfrankfurt.de mehr als dürftig. Es
        fehlen die Themen, die Arbeitszeiten, es fehlen die weiteren bislang
        bekannten Termine März und April. Etwas besser ist es mit den
        Terminhinweisen auf der Internetseite des Stadtplanungsamtes, doch
        fehlen auch hier die Themen und die Arbeitszeiten. Alle bekannten
        Termine mit Themen finden sich erfreulicherweise auf
        http://www.zukunft-bockenheim.de. Daran sollte sich die offizielle, städtische
        Information messen! Berufstätige Personen müssen sich frühzeitig auf
        Termine einstellen können. Freitag Start um 14 Uhr ist in der Regel für
        diese Beteiligungsgruppe nicht akzeptabel.
        Bei der Planungswerkstatt im Januar waren Westendler gegenüber
        Bockenheimern in der deutlichen Minderzahl anwesend. Kann es an
        fehlender Information liegen? Es fällt grundsätzlich negativ auf, daß
        Plakate und Flyer als öffentliche städtische Einladung an alle fehlten.
        Fehlen sie auch für die nächsten Veranstaltungen? Die Institutionen -
        Schulen, Kitas, Jugendeinrichtungen, Senioreneinrichtungen usw. -
        sollten gezielt zur mündlichen und schriftlichen Beteiligung angefragt
        werden. Es sollte Umfragen zu den Wünschen und Bedarfen geben, damit
        nicht hinterher gesagt wird, daß es zu spät sei für Bürgertreffs, Kitas,
        Krabbelstuben, Schulerweiterungen, große Abenteuerspielflächen usw. Stadtspaziergänge gehören unabdingbar dazu.

      • Während mehrere VertreterInnen der CDU und “Bundnis 90/ die Grünen” aus dem Römer und aus dem Ortsbeirat 2 am “Runden Tisch” sitzen, werden die Oppositionsparteien aus dem Römer nicht eingeladen. Aus dem Ortsbeirat 2 ist nur eine Vertreterin der Opposition zugelassen. Ich halte diese Entscheidung für undemokratisch.

    • Warum schafft es die Moderation nicht, die Beiträge chronologisch zu sortieren? Der neueste Beitrag sollte doch oben stehen!
      Warum schafft es die Moderation nicht, die Planungswerkstätten mit Flyern und Plakaten publik zu machen? Warum gibt die Moderation so wenig wie möglich Informationen zu den kommenden Werkstätten bekannt statt so viel wie möglich? Das wird nie beantwortet werden, denn die sog. Moderation ist keine.

  6. Mit der veröffentlichten Dokumentation zur Auftaktveranstaltung am 25.11. werden einige Informationen geliefert, andere wesentliche Grundlagen wie der “letter of intent” (März 2011) oder der, zwischen dem hess. Finanzministerium und der ABG Holding abgeschlossene Kaufvertrag, werden weiter unter Verschluss gehalten. Von Transparenz kann nicht die Rede sein.
    Nachdem der Magistrat auf eine öffentliche Ausschreibung verzichtet hatte, agiert als Auftraggeber für die Moderationsbüros der Haupteigentümer, die ABG Holding, die – im Gegensatz zu den Oppositionsparteien im Römer – auch in der Steuerungsgruppe und am “Runden Tisch” sitzt. Wird sich der Verdacht bestätigen “Wes Brot ich ess, des Lied ich sing’” ?

  7. Wenn wirklich Bürgerbeteiligung gewünscht wäre, müßte es hier ein Wiki geben. Wenn ich mir aber parallel dazu die Beiträge zum Bürgerhaushalt anschaue (Redundanzen und Beiträge, die nichts mit dem städtischen Haushalt zu tun haben), dann sollte man das möglichst schnell einstampfen.

    • Lieber Bockenheimer, Sie haben bisher gute Vorschläge gemacht. Dafür vielen Dank! Wir beratschlagen derzeit über technische Änderungen (die nicht nur die Rubrik Mitmachen betreffen), wollen und müssen dabei aber natürlich auch Kosten und Nutzen abwägen. Schade ist, dass einige Nutzer so schnell annehmen, dass keine Bürgerbeteiligung gewollt ist. Was können wir tun, damit dieser Eindruck nicht so rasch aufkommt? Aus unserer Sicht ist es so: Wir mussten und müssen erst herausfinden, wer diese Seite wie und warum nutzt. Nach den ersten Monaten überlegen wir nun, welche Änderungen aus Bürgersicht in der Rubrik Mitmachen und auch für unsere Bedürfnisse (technische Handhabung allgemein usw.) nach den bisherigen Erfahrungen nötig erscheinen. Falls Ihnen also noch etwas einfallt: nur zu – auch wenn wir nicht versprechen können, dass es umgesetzt wird. Vielen Dank für Ihre Beteiligung und herzliche Grüße!

    • Bürgerbeteiligung setzt umfassende Informationen, Transparenz und Ergebnisoffenheit voraus. Auf dieser homepage ist nicht einmal der “letter of intent” veröffentlicht, der im Frühjahr 2011 von Roth, Junker und Schäfer unterzeichnet wurde. Die Einschätzung, dass die Planungswerkstätten eine Farce sind, teilen auch Architekten des BDA und verlangen die Auschreibung eines neuen städtebaulichen Wettbewerbs vor den Entscheidungen in der Stadtverordnetenversammlung.

    • Das Getöse um den “Leuchtturm Kulturcampus” kann nicht verschleiern, dass die finanziellen Interessen der ABG Holding zu den “unveränderlichen Eckdaten” gehören, dass bei der Planung ein Schattenkabinett von privaten Investoren höchstwahrscheinlich schon am Tisch sitzt: “Es gibt bei Investoren großes Interesse an dem Kulturcampus. Aber ich ermuntere sie zum Ausharren. Jetzt geht es zunächst einmal darum, was die Planungswerkstätten hervorbringen.” (F. Junker in der Broschüre “Kulturcampus”)

  8. Obwohl Frau Petra Roth in der Auftaktveranstaltung am 25.11. darauf hinwies, daß die grundlegende Form der Bürgermitbestimmung in einer Demokratie die Wahl von Abgeordneten in Parlamente ist, wird ein Teil der von den Bürgern gewählten Abgeordneten gezielt ausgeschlossen. Entweder ist der Runde Tisch so unbedeutend, wie uns das am 25. weisgemacht werden sollte – dann kommt es sicher nicht darauf an, ob noch 2 Mitglieder mehr darin sitzen. Oder der Runde Tisch soll tatsächlich Entscheidungen treffen (wie Frau Holz vorstellte) – dann ist die Nichtbeteiligung von Ortsbeirats-Abgeordneten ein antidemokratischer Willkürakt, um kritische Stimmen bewußt auszuschließen.

    • Guten Abend, lieber Herr Emmert! Gemeinsam mit sämtlichen Fraktionen des Ortsbeirates II (OB II) sind Sie von ABG + OB-Büro vor der Auftaktveranstaltung zu den Planungswerkstätten zu einem Treffen eingeladen gewesen, um über die Arbeit des Runden Tisches zu beraten. Dort hatten ABG + OB-Büro den Eindruck, plausibel gemacht zu haben, warum der OB II nicht mit Vertretern aller Fraktionen am Runden Tisch vertreten sein kann. Der Runde Tisch soll ein effizient arbeitendes Korrektiv der Planungswerkstätten sein, und ist dadurch persönlich nicht beliebig erweiterbar. Ortsvorsteher Axel Kaufmann hat die Aufgabe übernommen, sämtliche Mitglieder des OB II jederzeit und in gebotener Ausführlichkeit über die Beratungen des Runden Tisches zu informieren. Noch vor dem Start der Planungswerkstätten werden ABG + OB-Büro Sie und andere Vertreter des Ortsbeirats zu einem Treffen einladen. Die Einladung an Sie ist auf dem postalischen Weg bereits unterwegs. Bei diesem Treffen bietet sich die Möglichkeit, sich in aller Ausführlichkeit informieren zu lassen. Herzliche Grüße!

      • Bei dem genannten Gespräch hatte ich deutlich genug gemacht, daß (1) ein Gremium von 18 genauso handlungsfähig ist wie eines von 15 Personen, daß (2) jede andere Aussage meiner persönlichen Berufserfahrung mit der Leitung solcher Gruppen widerspricht und damit eine haltlose Abblockbehauptung ist, und daß (3) auch Schwierigkeiten nicht dazu berechtigen, grundlegende demokratische Erfordernisse außer acht zu lassen. Obwohl ich seit Wochen meine Argumente immer wieder vortrage, scheint niemand in der Lage zu sein, sie auch zu verstehen. Und auf meine letzte Frage oben gehen Sie auch nicht ein. Je nach Antwort ist die Verweigerung der Mitwirkung von Abgeordneten entweder unsinnig oder verfassungsfeindlich.

  9. Lieber HerrModerator,
    am 23.11. hatten Sie auf meine Kritik vom 22. geantwortet: „am runden Tisch sind alle drei Bürgerinitiativen beteiligt“. Diese Aussage ist falsch. Drei BI sind nicht „alle“. Am 27. hatte ich Ihnen dazu geschrieben: „Mindestens die AG Westend ist nicht am Runden Tisch vertreten. Und das Kultur-Campus-Areal liegt hauptsächlich im Westend !“.
    Darauf ist bisher keine Reaktion zu finden. Das Totschweigen oder Leugnen offensichtlicher Fakten widerspricht der Ankündigung eines transparenten demokratischen Prozesses.

      • Lieber Herr Emmert, Sie haben natürlich Recht, es wäre richtiger gewesen “alle drei Bockenheimer Bürgerinitiativen” zu schreiben. Es ist schade, dass Sie von totschweigen oder leugnen ausgehen. Was könnten wir tun, damit das nicht der Fall ist? An dieser Stelle kann ich Ihnen zunächst nur versichern, dass bisher jeder, wirklich jeder kritische Kommentar, jede Richtigstellung, jede Frage veröffentlicht wurde. Lediglich Spams und Werbung, die hier natürlich auch haufenweise eintreffen, wurden nicht veröffentlicht. Vielleicht schreiben Sie uns mal, warum Sie dennoch von totschweigen oder leugnen ausgehen? Vielleicht hilft uns das ja. Vielen Dank, herzliche Grüße und bis bald!
        PS: Ich habe während des Schreibens Ihre Nachfrage gesehen. Aber mir ist in diesem Fall einfach nur ein dummer technischer Fehler passiert und die Antwort war weg, obwohl ich sie veröffentlicht glaubte.

        • Lieber Herr Moderator,
          nachdem ich sowohl am 27.11. als auch abermals am 6.12. darauf hinwies, daß der Kulturcampus größtenteils im Westend liegt, und damit die Beteiligung von Westend-BI unerläßlich ist, gehen Sie mit keinem Wort auf meine Argumente ein. Genau das nenne ich Totschweigen.

          • Lieber Herr Emmert,
            wir heißen die Initiativen des Westends zu den Planungswerkstätten von Januar an sehr herzlich willkommen.
            Am Runden Tisch, der die Arbeit der Planungswerkstätten thematisch begleitet, sind gegenwärtig drei Initiativen aus Bockenheim und Repräsentanten des Ortsbeirats vertreten. Damit bleibt dieses Gremium gerade eben noch überschaubar. Es geht darum, dass der Runde Tisch zügig reagieren kann, um Themen in die Planungswerkstätten einzuspeisen.
            Haben wir Ihre Frage nun beantwortet? Herzliche Grüße!

  10. Zugunsten einer höheren Transparenz bitte ich um Aufklärung über die Rolle des “Moderator”
    der von der Stadt Frankfurt?, der ABGholding? beauftragt ist und auch “persönlich” Stellung nimmt. Ich bitte um die öffentliche Darstellung Ihres Profils.Da die 750 Zeichen hierfür nicht ausreichen dürften, freue ich mich ebenso wie die interessierten BürgerInnen über eine Kurzfassung hier mit einem entsprechenden Link zu Ihrer ausführlicheren beruflichen Reputation sowie zum Inhalt des Vertrags(von wem zu wem) zum Thema “Kulturcampus. Bockenheim”.Natürlich würde der interessierte BürgerIn(Steuerzahler) auch gerne wissen, was ihn die Moderation bzw. all diese Planungspartizipation kosten.

    • Als Kontaktperson für diese homepage wird M. Arning genannt.

      Inhaltlich verantwortlich gemäß §55 RStV sind:
      Dr. h.c. Petra Roth
      Frank Junker

      Sollte jemand behaupten, dass diese Persönlichkeiten “Interessen geleitet” sind, so sollte derjenige/ diejenige vor einer solchen Behauptung hiermit gewarnt werden.

  11. AUFTAKTVERANSTALTUNG / GESCHÄFTSGEBAREN / DER FALL BREZEL

    Es soll doch einmal erwähnt sein:

    Die Tagesordnung zur Auftaktveranstaltung wies als letzten Programmpunkt aus: Ausklang – Getränke und Brezeln. Von Frau Holz wurde diese vermeintliche Einladung gerne hervorgehoben. Man entblödete sich nicht, gar das Wort Imbiss in den Mund zu nehmen. 3 Stunden später folgte eine Relativierung: Es ständen Brezeln bereit und man könne sich ein Getränk dazukaufen (hoho). Die ganze Wahrheit war letztlich, dass es eine Möglichkeit zum Erwerb von Laugengebäck und Getränk im angrenzenden Cafe gab.

    Hält das ausführende Unternehmen derartige Verdrehungen für angemessen? Was hier dargeboten wurde ist wahlweise erhebliche Naivität oder dreiste Frechheit.

  12. Nebenbei bemerkt ist auch die Beschränkung auf 750 Zeichen ein wenig dürftig. Noch nicht einmal eine locker beschriebene Seite DIN A4 bekommt man unter. Deshalb mußte ich meinen Beitrag splitten.

    • Liebe Frau Wahl, lieber Bockenheimer! Ich kann verstehen, dass Sie gerne mehr Platz hätten. Einerseits. Andererseits geht es mir (persönlich) in manchen Foren so, dass ich viel zu lange Beiträge gar nicht richtig lese. Weniger Raum “zwingt” dazu, klarer zu formulieren, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und etwas dichter zu schreiben. Davon profitieren letztlich alle – denke ich. Auch die Schreiber selbst, weil die Beiträge gelesen werde. Aber ich leite Ihren Wunsch nach mehr Platz gerne weiter. Versprochen! Aber bitte schreiben Sie doch auch, welche Ideen Sie eigentlich FÜR den Kulturcampus haben. Das würde uns nämlich interessieren! In diesem Sinne auf bald und herzliche Grüße!

      • Gern würde ich die Forderungen auflisten, die die Initiative “Ratschlag Campus Bockenheim” in den vergangenen drei Jahren und auch gestern bei der Auftaktveranstaltung mündlich und schriftlich darstellte, die von mehr als 2000 Menschen (darunter Wissenschaftler, Künstler, Gewerkschafter, Mitglieder der SPD, der Grünen, …) per Unterschrift unterstützt werden.
        Allein: mit 750 Zeichen lässt sich das nicht zu machen.
        Informations-Monopol und Zensur bleiben so ausschließlich bei den Betreibern dieser “offiziellen” homepage.

        • Liebe Frau Wahl, schön, dass Sie sich für Meinungsfreiheit engagieren! Das ist wichtig. Wir brauchen engagierte Bürger. Um für Dichte und Dialogcharakter zu sorgen, wollten wir den Platz begrenzen, denken aber darüber nach, ob mehr Zeichen dem Austausch dienen. Sie könnten doch auch Blog oder Website betreiben. Ich habe Kommentare von Ihnen freigeschaltet, in denen Sie auf Veranstaltungen hingewiesen haben. Wenn Sie in einem Beitrag auf einen Webauftritt, der sich mit dem neuen Viertel auseinandersetzt, hinweisen würden, könnte ich das ebenfalls tun. Wir schließen niemanden aus, solange die üblichen Regeln für Foren wie dieses eingehalten werden. Sollte es bereits eine Website geben, schreiben Sie mir das bitte! Vielen Dank+herzliche Grüße!

  13. Thema nicht nur für Profis

    Ich kann mich nicht in eine Mailing-Liste eintragen. Wie stellen sich die Verantwortlichen eigentlich vor, soll sich der nicht in politischen Zirkeln arbeitende Mensch, an dieser Diskussion beteiligen? Es gibt keine festgelegten Termine und man wird auch nicht pro aktiv auf Termine hingewiesen. Das führt doch wieder dazu, daß Profis unter sich sind: Planer, Politiker und BI Vertreter, die ausgeben normale Bürger zu sein, deren Vorstellungen aber häufig vom Durchschnitt der Bürger weit entfernt ist.

  14. Beteiligung lebt von Inhalten.

    Leider kann ich außer den Blog-Beiträgen hier keine Dynamik erkennen. Nicht einmal die Tagesordnung für die erste Versammlung heute abend kann ich heute mittag lesen. Von Inhalten der Veranstaltung einmal ganz zu schweigen.
    - Wer nimmt auf dem Podium teil?
    - Was ist das Ziel der Versammlung?
    - Wie wird dieses Ziel erreicht?
    - Gibt es von den Teilnehmern bereits Inhalte/Dateien (Power Point Präsentation, PDFs etc. pp.), die veröffentlicht werden können, damit man sich darauf vorbereiten kann.

  15. Beim Symposium war kein einziger Klimaforscher, kein Experte aus der Umweltschutz-Bewegung dabei, der aus wissenschaftlicher Perspektive zu den Klima-Veränderungen und ihre Auswirkungen auf die Stadt und die Stadtplanung hätte Stellung nehmen können.
    Das war eine Werbe-Veranstaltung auf Kosten der SteuerzahlerInnen.

  16. Hier wird nirgendwo gesagt, daß es neben den Planungswerkstätten, an denen alle Bürger teilnehmen können, auch einen nicht-öffentlichen „Runden Tisch“ mit bisher unklarem Zweck geben soll. Von diesem sind bisher alle Bürgerinitiativen außer einer und alle Ortsbeirats-Fraktionen außer CDU und SPD ausgeschlossen. Das von der Stadt vorgeschobene Argument, das Gremium würde sonst zu groß, ist falsch; denn ich weiß aus langjähriger Erfahrung, daß eine Handvoll Teilnehmer mehr kein Problem stellt, solange der Moderator des Runden Tisches sein Handwerk versteht. Also kann ich nur vermuten, daß einige der von den Bürgern gewählten Vertretern im Ortsbeirat gezielt ausgeschlossen werden. Ein „Runder Geheim-Tisch“ mit handverlesenen Teilnehmern ?

    • Lieber Herr Emmert und lieber Herr Hammelmann, am runden Tisch sind alle drei Bürgerinitiativen beteiligt. Herzliche Grüße und bis zum nächsten Mal!

      • Mag ja sein Lieber Modrator.
        Aber die kritischen Stimmen des Ortsbeirats sind bewußt ausgeschlossen.

        Hans-Jürgen Hammelmann

      • Teilnahme von Bürgerinitiativen am “Runden Tisch” bedeutet nicht Teilhabe an der Planung, oder gar Einverständnis mit den Zielvorgaben. Den Initiativen werden auf dieser homepage gerade mal die üblichen 750 Zeichen zugestanden, die bei weitem nicht ausreichen für eine Veröffentlichung unserer Positionen.

      • Lieber Herr Moderator,
        leider muß ich Ihnen widersprechen. Mindestens die AG Westend ist nicht am Runden Tisch vertreten. Und das Kultur-Campus-Areal liegt hauptsächlich im Westend !

  17. Zahlreiche NachbarInnen im nahen Umfeld vom Campus Bockenheim (Gräfstraße, Emil-Sulzbach-Straße, Varrentrappstraße, Kiesstraße) berichteten, dass sie keine Einladung für die Vereanstaltung am 25.11. in ihrem (jederzeit zugänglichen) Briefkasten gefunden haben.
    Warum wurde nicht in den Straßen plakatiert?

    • Wenn am 25.11. bei der Auftaktveranstaltung zur partizipativen Planung des Campus Bockenheim viel Volk aus dem Westend und aus Bockenheim dabei sein soll, muss ordentlich dafür geworben werden. Auch im Bereich Grüneburgweg sehe ich kein einziges Plakat mit einer Einladung. Ganz zu schweigen von einer Einladungskarte in den Briefkästen. Ich habe jedenfalls keine erhalten. Weshalb? Wo sind die angeblich 40000 verteilten Flyer geblieben? Stand die Tagesordnung drauf? Sie steht ja noch nicht mal hier auf der Internetseite. Mir scheint, dass die OB wünscht, daß möglichst wenige Bürgerinnen und Bürger teilnehmen sollen. Und erst recht nicht Kinder und Jugendliche, indem sie gar nicht beteiligt werden.

      • Liebe(r) GBecker, liebe Frau Wahl,
        es tut mir leid, dass Sie keine Einladung bekommen haben und Sie das Gefühl haben, dass Sie gar nicht beteiligt werden sollen! Ich kann Ihnen antworten, dass ich auch außerhalb Bockenheims bereits zahlreiche Plakate gesehen habe. Warum Sie in Ihrem Briefkasten keine Einladung gefunden haben, kann ich so leider nicht beantworten. Falls Sie einen “Bitte keine Werbung”-Aufkleber an Ihrem Briefkasten haben, könnte es daran liegen. Ich kann Ihnen aber versichern, dass Frau Roth und wir ganz bestimmt nicht möchten, dass möglichst wenige Bürger teilnehmen! Warum hätte Frau Roth überhaupt die Planungswerkstätten, die natürlich in der Planung, Vorbereitung, Durchführung usw. wirklich zusätzliche Arbeit machen, initiieren sollen? Wir alle machen die Arbeit gerne, weil wir sie wichtig finden, und weil wir wollen, dass sich die Bürger einbringen. Auch diese Seite und der Facebook-Auftritt würden keinen Sinn machen, wenn wir die Öffentlichkeit ausschließen wollten. Für die Auftaktveranstaltung wurde extra der Freitagnachmittag gewählt, damit möglichst viele Menschen und Menschen jeden Alters kommen können. Kommen Sie also zur Auftaktveranstaltung der Planungswerkstätten! Herzliche Grüße!

    • Lieber Forumsgast, die Auftaktveranstaltung am 25.11. dient dazu, die Vorstellungen über Grundlagen, Ziele, Inhalte und Ablauf der Anfang nächsten Jahres stattfindenden, themenbezogenen Planungswerkstätten auszutauschen. Die Auftaktveranstaltung wird moderiert von Brigitte Holz vom Planungsbüro Freischlad und Holz aus Darmstadt. Kommen Sie vorbei! Wir haben extra einen Freitag gewählt, damit so viele Menschen wie möglich Zeit haben. Herzliche Grüße!

      • Hallo Moderator, Sie schrieben am 14.11.:
        “Der genaue Ablauf wird zurzeit noch ausgearbeitet und zu Beginn der nächsten Woche veröffentlicht. Bitte schauen Sie doch dann wieder hier vorbei. Vielen Dank und bis dahin: herzliche Grüße!”
        Hab ich gemacht, danke auch für die Grüße, ich habe sie mir auch einfach mal angeeignet, aber ich kann selbst in Ihrer heutigen Antwort nicht im Ansatz etwas über den Ablauf entdecken. Bürgerbeteiligung heißt für mich verantwortungsvolle Mitarbeit: Vorbereitung, Mitplanung und -ge-staltung. Würde das ernstgenommen, gäbe es mindestens einen Vorschlag für eine TO, die Bürger könnten Änderungen anbringen und sich vorbereiten. Aber so: Wie soll denn der “Austausch” aussehen?

  18. Ich habe einen Traum | 2. Teil [Einfügung dieser Zeile durch den Moderator].
    Und wer auch Träume oder Visionen hat “der gehe nicht zum Arzt” wie ein berühmter Politiker mal sagte, sondern komme zu den Planungswerkstätten.
    Kommt,seid beharrlich und nehmt teil!

  19. Ich habe einen Traum | 1. Teil [Einfügung von "1. Teil" durch den Moderator].
    Ich verspreche mir einiges von der Neugestaltung des Geländes Kulturcampus Frankfurt im schönen Bockenheim. Ein Brunnen im Herzen des Geländes, als Mittelpunkt, Treffpunkt wie früher mal der “Dorfplatz”, wäre eine lebendige Bereicherung. Das kann man am Opernbrunnen sehen. Gerade zur warmen Jahreszeit treffen sich dort am Abend Menschen, die da sitzen, noch ein Eis essen, reden, das Wasser mit seinem Spiel und Geräusch genießen.
    Eine Qualität, ein Freizeitvergnügen, das sich jeder leisten kann, denn es muss nichts verzehrt werden, es kostet keinen Eintritt
    und fördert Kommunikation und Gemeinschaft des neuen Stadtteils.
    Eine schöne Vorstellung!

  20. Die Angst vor einem Kulturcampus, der zur Aufwertung des Stadtteils verbunden mit weiteren Mietsteigerungen, zu “Gentrifizierung”führt, geht in Bockenheim um.
    Mit “Gentrifizierung” befasst sich auch der Stadtsoziologe Dr. Andrej Holm (Humboldt-Universität, Berlin) am Donnerstag, 17.11 um 19 Uhr im Hörsaal 5/ Uni-Hauptgebäude/Campus Bockenheim unter dem Motto: “Besetzen lohnt sich – bleiben auch.” VertreterInnen der Initiative “Wohnraum für Alle” kommentieren die Hausbesetzung in der Schumannstraße 60.
    Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei.

  21. Guten Abend liebe Moderatoren,

    Sie haben meine Frage vom 5. November immer noch nicht beantwortet. Hiermit erneut:

    Wie lautet die Tagesordnung für die Auftaktveranstaltung am 25. November? Ich gehe davon aus, dass wir dort alle ernsthaft miteinander arbeiten wollen. Also, wo ist das Programm?

    Freundlichst,

    Branka Gatto

    • Liebe Branka Gatto, schön, dass Sie mitarbeiten möchten! :-) Der genaue Ablauf wird zurzeit noch ausgearbeitet und zu Beginn der nächsten Woche veröffentlicht. Bitte schauen Sie doch dann wieder hier vorbei. Vielen Dank und bis dahin: herzliche Grüße!

  22. Runder Tisch nach GutherrenArt
    Dem kann ich nur hinzufügen das sich die Fraktionen von BÜNDNIS 90 / Die Grünen im Ortsbeirat 2 Und die Fraktion von BÜNDNIS 90/ Die Grünen Im Römer an Ihre Tradition in der Bürgerrechtsbewegung der DDR nach dem Fall der Mauer erinnern sollen.
    Dort bestanden die RUNDEN TISCHE gerade nicht nur aus dem Staatsrat der DDR und der SED sowie den sogenannten Blockparteien, sondern aus sämtlichen in der Wende neu entstandenen politischen Parteien und Bürgerrechtbewegungen.
    Wenn zum Campus Bockenheim ein RUNDER TISCH eingerichtet werden soll, dann mögen sich doch bitte gerade Die beiden Fraktionen von BÜNDNIS 90 / Die Grünen dafür einsetzen das der RUNDE TISCH in der Tradition der Bürgerrechtsbewegung der DDR offen und mit Vertretern aller Politischen Fraktionen und betroffenen Bürgerinitiativen durchgeführt wird.
    Hochachtungsvoll
    Hans-Jürgen Hammelmann

  23. Weiterhin ist festzustellen, das genau jene Vertreter des Ortsbeirats die sich schon seit Jahren im Ortsbeirat für den Campus Bockenheim einsetzen, nämlich Herr Emmert und Ich vom Runden Tisch ausgeschlossen sind, wenn nur der Ortsvorsteher und die SPD den Ortsbeirat vertritt.
    Bei den Initiativen ist festzustellen das es unbedingt notwendig ist, auch die Aktionsgemeinschaft Westend , die sich schon Seit Jahrzehnten für die Belange der Bürger im Westend vertritt, und die Aktionsgemeinschaft Böhmerstraße Leerbachstraße die sich gegen die Mietervertreibung im Westend einsetzt, an dem Runden Tisch beteiligt werden, da der Kulturcampus Frankfurt der zu 2/3 im Westend liegt, auch Auswirkungen auf das Westend haben wird.
    Ferner soll für JEDE Bürgerinitiative je 1 Vertreter an dem Runden Tisch teilnehmen.
    Wo bleibt die von CDU und GRÜNEN im Wahlkampf so stark vertretene Bürgerbeteiligung und demokratische Partizipation
    Mit freundlichen Grüßen
    Hans-Jürgen Hammelmann

  24. Runder Tisch nach Gutsherrenart
    Wer hat entschieden das der Runde Tisch, welcher sich um strittige inhaltliche / POLITISCHE Fragen klären soll, sich jeweils aus 1 Vertreter der Bürgerinitiativen und Kultur Institutionen zusammensetzen soll, aber nur den Ortsvorsteher, der Parteipolitisch der CDU zugeordnet werden muß, und die SPD den gesamten Ortsbeirat vertreten soll?

    Wenn auch POLITISCHE STRITTIGE FRAGEN durch den Runden Tisch geklärt werden sollen, dann ist es kein demokratisches Verfahren, wenn die vom Souverain, dem Bürger in einer demokratischen Wahl gewählten Ortsbeiräte nicht in ihrer im Ortsbeirat vertretenen politischen Vielfalt im Runden Tisch vertreten sind.
    Wenn die demokratische Bürgerbeteiligung beim Runden Tisch erst gemeint ist, dann ist es unumgänglich das ALLE in den Ortsbeirat gewählten Parteien mit je 1 nem Vertreter im Runden Tisch vertreten sind.

    • Lieber Herr Hammelmann, vielen Dank für Ihren Beitrag! Der Transparenz halber merke ich für alle Leser der Beiträge an, dass ich Ihre vielen kurzen Beiträge zu drei großen Blocks zusammengeführt habe. Ich denke, so wird es für alle leichter, Ihre Texte zu lesen und zu verstehen. An Inhalten, Rechtschreibung, Orthografie, Hervorhebungen etc. habe ich selbstverständlich NICHTS geändert!

  25. An einem Werktag, 22. November, 9.30 bis 17.30 Uhr soll das “Modellquartier Campus Bockenheim” vorgestellt werden: zu Uhrzeiten, wo kaum ein Berufstätiger die Möglichkeit für die Teilnahme hat.
    Die Bockenheimer Bürgerinitiativen sind ebenso wenig eingeladen wie WissenschftlerInnen, die zu den Auswirkungen des Klimawandels auf den Stadtteil und die Konsquenzen für die Stadtplanung, zu Belastungen des Quartiers durch den motorisierten Individualverkehr, zu Möglichkeiten der Bodenentsiegelung und der Schaffung von Gründflächen referieren.

  26. Hallo,

    ich würde es sehr begrüßen, wenn auf dem auf dem Kulturcampus Platz für den Jazz geschaffen würde. Es hat sich im Land mittlerweile herum gesprochen: Frankfurt ist längst nicht mehr die Jazz-Hauptstadt
    Deutschlands. Städte wie Köln, Mannheim, Dresden u.a. aben der Mainmetropole längst den Rang abgelaufen.
    Das Projekt Kulturcampus bietet hier die Möglichkeit, einiges an der beschädigten Reputation gut zu machen: Räumlickeiten für Proben und Auftritte, das Ansiedeln von Gruppen und Intiativen, die sich dem
    Jazz verschrieben haben, und vieles mehr, könnten dazu beitragen, die große Jazz-Tradition der Stadt nicht ganzlich untergehen zu lassen.

    Dieter Walz,
    Frankfurt

    • Dies ist eine ganz hervorragende Idee – zumal die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, die sich ebenfalls dort häuslich einrichten wird, den Jazzstudiengang zum Jahr 2012 gestrichen hat.

      Eine Jazz-Metropole ist Frankfurt längst nicht mehr, junge Talente wandern in andere Städte ab, um dort Jazz zu studieren.

      Also Daumen hoch für solch eine genannte Ansiedlung von Gruppen und Initiativen, die sich dem Jazz verschrieben haben, damit die Jazz-Ehre Frankfurts wenigstens ansatzweise gerettet werden kann.

      (weitere Informationen zum Erhalt des Jazz-Studienganges und Unterschriftenliste unter: jazz-or-no.de)

      • Das kann ich nur begrüßen.Als “Neubürger” dieser schönen Stadt, ist mir schon bald aufgefallen, dass Kreative Kunst und Musik fehlen. Deshalb unterstütze ich die Vision von Kulturcampus, weil sich dadurch auch das “Klima” dieser Stadt verändern wird. Jazz, Rock,Klassik,darstellende Künste und Malerei werden sich unwillkürlich auch in die Straßen drängen und somit das Stadtbild und die Menschen positiv verändern. Ich glaube,dass es möglich ist und dafür will ich mich einbringen. Kunst ist Ausdruck,der Andere zum NACHDENKEN anregt –
        Vincent van Gogh
        “Ich kenn noch keine bessere Definition für das Wort Kunst als diese: Kunst – das ist der Mensch.” (1879)

  27. Gut, dass die Planungswerkstätten nun endlich losgehen. Wie lautet das Thema dieser Auftaktveranstaltung am 25. November? “Gemütlich” etc. ist mir – mit Verlaub – zu schwammig. Ein detailliertes Programm fände ich doch angemessen, wenn Sie es mit der Bürgerbeteiligung ernst nähmen. Wann ist damit zu rechnen? Ich bitte darum, frühzeitig zu informieren, um Gelegenheit zur Vorbereitung zu lassen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Branka Gatto

  28. Unter „Projekt“ und „Beschlüsse und Dokumente des Stadtparlaments“ fehlen folgende Beschlusse und Dokumente:
    1. B 617/2011
    2. § 10659/2006 […] 1. in allen Baugebieten werden 15 % der städtischen Flächen für Baugruppen und Genossenschaften zu reservieren, [...]”
    3. § 10712/2006 […]1. dafür Sorge zu tragen, dass künftig in Frankfurter Neubaugebieten – wie zum Beispiel am Rebstock oder auf dem Riedberg – 10 bis 15 Prozent der Bauflächen für gemeinschaftliche Wohnungsbauprojekte von Baugruppen, Wohninitiativen, Genossenschaften etc. vorgehalten werden; [...]“

  29. Grundsätzlich finde ich die Idee eines Kulturcampus großartig, obwohl wir als Anwohner sicherlich ein paar Jahre lang die Baustelle “ertragen” müssen (bei sehr begrenzten Parkmöglichkeiten in Bockenheim). Allerdings fällt mir bei der Übersichtsplanung auf, dass der Schwerpunkt, was die Aufteilung der Fläche angeht, sicher nicht “Kultur” ist. Wieso wieder so viele Büro- und Gewerberäume? Gibt es davon in Frankfurt nicht genug Leerstand? Sehr schade…. Bockenheim braucht Leben! Seit Jahren erleben wir hier schon den Verfall des Stadtteils, man muss sich nur einmal die Geschäfte auf der Leipziger anschauen. Und wichtig ist, dass unser Stadtteil auch abends lebendig bleibt. Bitte nicht ein Parkhaus bei der Planung vergessen! Ich freue mich…

  30. Laut Presse geht sie nun also los, die Bürgerbeteiligung. Eingerichtet wird auch ein runder Tisch, der strittige inhaltliche / politische Fragen klären soll. Hierzu wurde neben Vertretern der Kulturinstitutionen und den Ämtern gerade mal ein Mitglied des Ortsbeirates eingeladen, der CDU Ortsvorsteher. Die anderen Fraktionen bleiben aus und vor. Darüber bin ich sehr verärgert!

    • Den Ärger von Frau Wagner kann ich gut nachvollziehen! Ein weiteres Ärgernis ist meiner Meinung nach, dass nur eine der 3 Bockenheimer Bürgerinitiativen zum Runden Tisch eingeladen wurde! Wieso das?
      Außerdem gibt es noch viele offene Fragen für viele Bockenheimer VOR Beginn der Planungswerkstätten – z.B.: 1.Welche Aufgabe hat der angesprochene “RUNDE TISCH”?
      2.Wer genau nimmt daran teil?
      3. In welchem Verhältnis stehen die Diskussionen der Teilnehmer des Runden Tisches und deren Ergebnisse zu den Planungswerkstätten? 750 Zeichen maximum, deshalb:
      Mehr Fragen und Kommentare zu den Planungswerkstätten später.M.R.

      • Lieber Moderator, (wer sind Sie überhaupt?)
        Sie haben sich sicher wieder gefreut, dass ich als Bürgerin meine Meinung gesagt habe, bzw. engaiert Fragen gestellt habe. Es würde mich sehr freuen, wenn Sie diese Fragen auch für die Öffentlichkeit beantworten könnten.
        M.R.

        • Liebe Frau Rossa, ich bin zwar nicht die Moderatorin, habe aber einen kleinen Fortschritt zu vermelden. Es sind seit obigem Beitrag einige Wochen vergangen und es hat sich einiges verändert. Ich bin mittlerweile festes Mitglied des runden Tisches und alle 3 Bürgerinitiativen Bockenheims sind auch dabei.
          Das ist doch schon mal ein Fortschritt, und ich hoffe sehr auf konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten die den Dialog begleiten.

  31. Zu einem Kulturcampus gehört unbedingt auch ein Konzertraum. Vor allem bietet sich hier die Gelegenheit, einen Raum zu installieren, der den besonderen Erfordernissen von Jazzkonzerten mittlerer Größe Rechnung trägt – etwas wie die Centralstation in DA. So was fehlt in Ffm zur Zeit noch.

    • Ich teile jlos Wunsch. Frankfurt nannte sich einmal die “Jazzhauptstadt der (alten) Bundesrepublik”. Der Ruf ist mangels Förderung längst verspielt. Berlin und Köln haben der ehemaligen Jazz-Metropole den Rang abgelaufen. Daran ändert auch das Deutsche Jazz-Festival nichts, das eine reine hr-Veranstaltung ist. Wobei der Sender seine Zuschauer/-hörer lieber bis zum Erbrechen mit sogenannter Volksmusik quält, als auch nur irgendwann einmal Konzertmitschnitte zu zeigen. Jazz im Palmengarten und die Jazzbühne im Rahmen des Museumsuferfestes … viel mehr kommt dann auch nicht mehr.

  32. mich ärgert zunehmend die schlampige Benennung der einzelnen Veranstaltungen zum Kulturcampus.
    Ist die Veranstaltung am 22.Nov. eine der vorgesehenen Planungswerkstätten unter der Regie des Planungsamtes?
    Natürlich nicht. Wer ist übrigens der Veranstalter? Wird nicht gesagt!
    Bisher hat die Stadtpolitik allzu freigiebig das Etikett Bürgerbeteiligung auf alles mögliche draufgeklebt,
    Merke: Nur das Bürgerbeteiligung nennen, wo auch Bürgerbeteiligung drin ist! Das dient der politischen Redlichkeit!

    • Lieber Georg Gabler, vielen Dank, dass Sie die Veranstaltungen zum Kulturcampus aufmerksam und kritisch begleiten! Aber ich denke, dass Sie sich nicht ärgern müssen! ;-) Die Veranstaltung am 22. November läuft und lief stets unter der Bezeichnung Symposium und findet in der IHK statt und hatte unter der Rubrik Termine daher auch stets ihr “eigenes kleines Kästchen”. Vielleicht war es für Sie verwirrend, dass es lediglich die Ankündigung gab, dass außerdem auch Planungswerkstätten geplant sind, aber der Termin für die Auftaktveranstaltung der Planungswerkstätten noch nicht feststand. Das lag schlicht und einfach daran, dass wir einerseits bereits darauf hinweisen wollten, dass es Planungswerkstätten geben wird. Andererseit ist das ganze Unterfangen ja ein riesiges Projekt. Das bedeutet, dass Termine also mit vielen unterschiedlichen Parteien (“Parteien” ist hier im umfassenden und nicht nur politischen Sinne gemeint) abgestimmt werden und dann auch noch mit Hinblick darauf konzipiert werden müssen, dass es ein Termin ist, zu dem auch möglichst viele Bürger kommen können. Seit heute steht nun offiziell fest, dass die Auftaktveranstaltung zu den Planungswerkstätten am Freitag, 25. November, 17 Uhr, in der Kantine der Stadtwerke, Kurt-Schumacher-Straße 10, stattfindet. Kommen Sie doch ganz einfach auch, beteiligen Sie sich und überzeugen Sie sich, dass das Wort “Bürgerbeteiligung” ernst gemeint ist. Ich hoffe, dass Ihnen die Antwort hilft! Falls Sie noch weitere Fragen haben: nur zu! Dafür ist diese Website mit dieser Rubrik da.

  33. Auch ich betrachte mit Sorge einen Umzug der Kunstpädagogik zum Campus Westend. Werden wir dort genügend Platz für unsere Werkstätten (Druckerei, Holzwerkstatt, Tonwerkstatt) und eine Ausstellungshalle haben?? Oft wird vergessen, dass unser Studium zu einem großen Teil aus praktischem Arbeiten besteht. Wieso sollte man eine dieser großen Kreativwerkstätten vom Kulturkampus auslagern? Werden wir weiterhin jedes Semester mindestens eine große Ausstellung realisieren können oder werden wir einfach als ein “kleiner Fachbereich” in kleine weiße Räume ins Westend verfrachtet? Kulturkampus gerne – doch hoffentlich mit Kunstpädagogik!

  34. Kultur ist heute noch vielfältiger geworden und lässt sich nicht mehr nur auf dingliche Einrichtungen begrenzen, sondern behinhaltet längst auch virtuelle Güter- Homepages – nach dem Motto:
    Corporate Identity mit der Stadt und dem Kulturkreis.
    Das “globale Dorf” ist Realität – allerdings nur, wenn noch viel mehr Menschen mitmachen und von ihren Hobbies oder Künsten erzählen.
    Das wünsche ich mir.

  35. Die Internet Portale der Stadt Frankfurt und ihrer Institutionen: Bologaro Palast, Neubau Historisches Museum, Campus Bockenheim oder aktuell Green City sind zwar im kommen, die Anzahl der Meinungsäußerungen von Bürgern in den angebotenen Diskussionsforen jedoch, nach meiner Meinung, erstaunlich gering.Über die Existenz dieser Foren müsste noch etwas mehr – vielleicht in einer Übersichtkarte aller Foren auf einem Stadtplan mit Verlinkung ? – oder in der Tagespresse, ähnlich wie in der Rubrik Veranstaltungshinweise, informiert werden. Vielleicht wäre eine Rubrik “Aktuelle Foren in FFM” in der FAZ, FNP und FR ein brauchbarer Ansatz.

    • Lieber Herr Steiner, vielen Dank für Ihre Überlegungen und Tipps! Freut uns, dass Sie sich Gedanken machen, wie wir bekannter werden können! Wir arbeiten natürlich alle daran, diese Foren bekannt zu machen – aber etwas Zeit braucht das natürlich schon. Herzliche Grüße und schauen Sie mal wieder vorbei!

  36. Hallo,
    habe alles mit großer Neugier verfolgt, aber noch keinen konkreten Zeitplan gesehen. Was mich am meisten interessieren würde, sind die Wohnungen. Wann ist mit dem Bau/Fertigstellung geplant – welche Art von Wohnungen sind geplant? Projekte, wie Mehrgenerationen-Häuser, Wohnen im Alter oder allgemein Projekte, die das miteinander wohnen nicht nebeneinander her fördern (wie es so oft in Großstädten passiert), fände ich klasse.
    Zudem würde es mich auch interessieren, ob es nur Mietwohnungen oder auch Eigentumswohnungen geben wird und wo man sich darüber informieren kann.
    Liebe Grüße,
    J

    • Lieber Bockenheim-Fan, prima, das freut uns, dass Sie die Entwicklungen des Kulturcampus verfolgen! Eigentumswohnungen werden im nördlichen Bereich oberhalb des Straßenbahndepots ab Frühjahr 2012 über die ABG vermarktet (sie sind bezugsfähig im 3. Quartal 2013). Interesse an Mietwohnungen im selben Bereich kann man bereits jetzt bei der ABG bekunden (diese Wohnungen sind ebenfalls ab dem 3. Quartal 2013 bezugsfähig). Im südlichen Bereich werden Wohnungen für alle und in allen Preislagen angeboten. Da Stadt und ABG möchten, dass ein lebendiges Viertel mit einer bunten und sozialverträglichen Mischung verschiedenster Menschen und Altersgruppen entsteht, werden alle Neubauten barrierefrei sein. Aufgrund einer freiwilligen Selbstverpflichtung baut die ABG ohnehin alle neuen Wohnungen barrierefrei. Für neue Wohnungen in Bockenheim heißt das also, dass diese beispielsweise über breitere Türen, breitere Bäder usw. verfügen, sodass sich auch Rollstuhlfahrer gut in den Wohnungen bewegen können und hier mehrere Generationen leben können. Ich hoffe, dass Ihnen die Antwort hilft! Falls Sie noch weitere Fragen haben: nur zu! Dafür ist diese Website mit dieser Rubrik da! :-)
      Sie finden den Kulturkampus Frankfurt übrigens auch auf Facebook.

  37. 150 Jahre Chemische Industrie in FFM suchen noch ihren Erinnerungsort. Zwei Werksmuseen: Farbwerke Hoechst (HOE), Allessa (OF) verschwunden; Hoechst Archiv (Histocom) in das der Sanofi-Aventis integriert. Erinnerung an die Chemie in FFM nur noch in fokussierten Ausstellungen. Uni: Schreibtisch von H. v. Weinberg (Cassella), der Ausstellung “Zeitstreifen” (Infraserve), “Carl Bosch Infocenter” (GDCh), Poelzig-Bau, Behrends-Bau. Einen roten Faden sucht man vergebens. Deshalb, als Teilaspekt der Industriegeschichte, Flächen für eine Gesamtschau: “150 Jahre Chemie Rhein Main“ im ehem. Umfeld der alten chemischen Institute. In FFM wurden auch die ersten Gesundheitsgefahren (Anilinkrebs) problematisiert, die Störfälle (Griesheim) machten Geschichte. FFM war Zentrale der unseligen IG-Farben. Erinnerung an Fritz Klatte (Herst. PVC) und Chemiker !! Otto Hahn.

  38. Also wichtig finde ich jetzt, dass sich so viele Menschen wie möglich in den kommenden Planungswerkstätten der Oberbürgermeisterin mit Ideen, Vorschlägen und Wünschen engagieren. Bitte machen Sie mit und nehmen Sie die OB beim Wort wenn es heißt: Bürgerbeteiligung!!!!

  39. Was ist aus den Ergebnissen der Bürgerbeteiligung 2010 geworden? Der Rahmenplan von 2004 wurde doch schon unter Mitwirkung der Bürgerschaft positiv verändert?
    Wieso greift die Oberbürgermeisterin nun wieder auf den alten Plan zurück?

  40. Sehr geehrte Damen und Herren.

    Ich habe eine große Bitte, man kann besser sagen eine Bitte um Beantwortung meiner Frage, die mich seit Kurzem tüchtig quält. Ich habe einmal in einem Buch über die „Berühmte Freyen=Reichs= und Handel=Stadt Frankfurh am Mayn“ gelesen:

    Am Wasser, vom Maine bespült, stand auch die Staufenpfalz zu Frankfurt, von Kaiser Barbarossa, dem Großvater Friedrichs ., um 1600 begonnen, von Kaiser Ludwig dem Bayer 1338 an den Patrizier Jakob Knoblauch verpfändet und nie wieder eingelöst. Stimmt das??

    Hat der sein Geld nie wieder bekommen? Ergeht es uns auch so mit dem Geld, das wir an Griechenland bezahlen? Was verfänden dann uns die Griechen?

    Mit freundlichen Grüßen und bestem Dank für Ihre Bemühungen

  41. Bürgerbeteiligung! Bürgerbeteiligung?
    Die Oberbürgermeisterin erklärt mit strahlendem Gesicht: Mein Campus!
    Daher ist es folgerichtig, dass sie am 12.11. um 18.15 zu einer Campusbegehung mit dem Ortsbeirat und Bürgern einlädt, aber dann die OBR-Sitzung kurzerhand um eine halbe Stunde verlegt.
    Das nenne ich einen bemerkenswerten Vorgang, aber wenn der Campus ja ihr gehört, dann kann sie das offensichtlich tun.
    Nur hat das dann nichts mehr mit Bürgerbeteiligung zu tun. Die OB hat wohl dazu ein ganz eigenwilliges Verhältnis.

  42. Wir wollen, dass das KFZ-Referat erhalten bleibt! Dann können die ganzen Bockenheimer Künstler auch weiterhin ihre Bilder und Objekte transportieren. Zu einer lebendigen Kulturszene gehört auch ein lebendiges Mobilitätskonzept.

  43. Klingt alles ganz toll. Die mich umtreibende Frage ist: was wird aus der heutigen Musikhochschule?? Gibt es da Pläne oder müssen wir auf der untereren Escherheimer mit einer Brache rechnen??

    • Liebe Frankfurterin, vielen Dank für Ihre Meinung und die Frage! Ein Umzug steht nicht unmittelbar bevor. Im Stadtplanungsamt gibt es derzeit keine Planung für eine künftige Nutzung. Zunächst ist es Aufgabe des Eigentümers, Vorschläge zu entwickeln. Ich bemühe mich noch mehr herauszufinden und poste hier dann weitere Neuigkeiten. Bis dahin freuen wir uns auf weitere Beiträge von Ihnen!

      • Danke für die rasche Antwort und die Bereitschaft, mehr rauszufinden. Werde das Projekt Kulturkampus mit Sicherheit weiterhin aufmerksam und mit Spannung verfolgen :)

        • Liebe Frankfurterin, danke für das Feedback! Gern geschehen! Dafür sind wir da. Es ist auch für uns wichtig zu lesen, was die Menschen interessiert! Ich habe mich etwas umgehört, kann aber auch weiterhin nur mitteilen, dass zur Zukunft des Geländes der HfMDK bis heute noch keinerlei verbindliche Pläne vorliegen . Es gibt zwar verschiedenste Überlegungen, wie beispielsweise Zuzug von Bildungsinstitutionen wie Schulen usw., aber konkrete Vorhaben gibt es, wie gesagt, noch keine. Es ist also noch alles total offen. Bis zum nächsten Beitrag! :-)

  44. Allein meine Erwiderung zum Studierendenhaus bedürfte der dreifachen Zeichenanzahl. Das kann doch nicht ihr Ernst sein. Wie kann denn bei der Möglichkeit 2 Sätze in ein Forum zu schreiben von “Mitgestalten” die Rede sein?

    • Wer sich hier nicht ernst genommen fühlt, sollte sich bei den Bockenheimer Initiativen engagieren. Die BI “Ratschlag Campus Bockenheim” trifft sich an jedem 2. Mittwoch im Monat, 19 Uhr im Studierendenhaus/ Campus Bockenheim

    • Lieber Eugen Miller, vielen Dank für den Hinweis! Inzwischen gibt es mehr Platz für Zeichen und damit für Meinungen und Fragen. Wir freuen uns auf weitere Beiträge. In diesem Sinne daher: bis hoffentlich bald!

  45. Eine wunderbare Idee. Genau das fehlt in Frankfurt! Toll fänd eich wenn das Gebäude hinter dem Depot der Universität weiterhin für die Kunstpädagogik zur Verfügung stünde. Passen würde es ja :)

  46. Senckenberg-Museum, Mitmachmuseum ExperiMinta, geplate Sternwarte Physikalischer Verein und ein Industriemuseum Frankfurt(Technik,Chemie)als verbundene Elemente eines MINT-Campus in Bockenheim.

  47. Zumindest auf einer Etage der Dondorf-Druckerei sollte man das Industriemuseum Frankfurt, nach Hilmar Hoffmann der fehlende Baustein der Frankfurter Museumslandschaft, einrichten.

    • Das Institut für Kunstpädagogik als Teil des Kulturcampus könnte meiner Meinung nach genauso gut in der Dondorf-Druckerei verbleiben. Würde sich ebenso gut in den Kulturcampus einfügen und ist bereits eingelebt. Fast 40 Jahre Kunst bereits vorhanden.

  48. Spontan erinnert mich das Vorhaben an die Musikstadt [www.citedelamusique.fr] in Paris. Eine Einrichtung dieser Art fehlt in Frankfurt und wird im örtlichen Kulturleben mit großer Sicherheit einen enormen Schub auslösen.

  49. Das wird Frankfurt verändern. Cool. Bisher eindeutiges Defizit in Frankfurt. Wird ein Gegengewicht zu Business / Banking bilden. Freue mich drauf.

    • Das wird Bockenheim verändern: die Aufwertung des Stadtteils wird höchtswahrscheinliuch zu steigenden Mieten,zur Verdrängung von sozial Schwachen führen (Gentrifizierung)

  50. Schön, dass die alten Villen am Südrand erhalten bleiben. Auch das Alte Depot ist ein schöner Blickfang.

    Das hässliche Studierendenhaus muss aber bitte weg! Seelenose und austauschbare 60er und 70er Bettonbuker haben wir in Frankfurt schon genug.

    • Mich interessiert sehr, ob die Wohnungen, die von der städtischen Wohnungsbaugesellschaft gebaut werden,vom m²-Preis her auch für den Durchschnittsverdiener erschwinglich sein werden oder ob sich die Preise am Westend orientieren werden!

      • Wir (ABG FRANKFURT HOLDING) errichten Wohnen für Alle. Das schließt bezahlbare Wohnungen ein. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist es allerdings viel zu früh, über Preise zureden, da diese im Hinblick auf den fehlenden B-Plan und den daraus resultierenden Ausnutzungsmöglichkeiten noch nicht bekannt sind.

      • Angekündigt sind in der Presse: 3500 Euro/qm für Eigentumswohungen, 11,50 Euro/qm für Mietwohnungen auf dem Depot-Gelände. Das ist vielleicht billiger als im Westend, aber ebensowenig für die Familie mit Durchschnittseinkommen erschwinglich

    • Liebe(r) Blue,
      seelenlos ist das Studierendenhaus keineswegs. Es wurde geplant und gezahlt nach dem zweiten Weltkrieg durch die Amerikaner. Es sollte ein offenes Haus sein, dass der Re-Demokratisierung dienen soll. Es ist also ein Mahnmahl des Antifaschismus und muss bleiben.
      Mehr noch: Es sollte, wenn es nach mir ginge, auch weiterhin als offenes Haus für ALLE Bürger dienen, zur Kommunikation und gegen das Vergessen.

      • Ich vermute mal, Blue verwechselt das Studierendenhaus, dessen Geschichte und Bedeutung Babara Wagner ja schon andeutet mit der angrenzenden Neuen Mensa, die ja in der Tat ein Betonbau der 70er(?) ist. Das Studierendenhaus selber ist schon was besonderes (und keineswegs ein Sichtbetonbau), ist es doch ein Geschenk der USA an die Studierenden (nicht die Uni!) gewesen, als Zeichen für den Aufbau demokratischer Mitbestimmung.

  51. Ein Kracher-Projekt! Und wie ich die Frankfurter kennen gelernt habe, werden sie es besser machen als die Berliner den Potsdamer Platz und die Hamburger die Hafencity.

    • Wenn von einem “Kulturcampus” die Rede ist spielen diese 3 Projekte wohl kaum in der gleichen Liga. Potse und Hafencity sind nicht für den Durchschnittsbürger und keine kreativen Hochburgen!

  52. Ein tolles Projekt und ein Gewinn für den Stadtteil Bockenheim! Das wird Frankfurt (neben der Skyline) in Deutschland einzigartig machen. Danke :-)

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